Neues und Interessantes

Trends auf dem deutschen Einzelhandelsimmobilienmarkt (aus IVG­‑Studie „Retail-Logistik 2025“)

Die Einzelhandelslandschaft Deutschlands steht in den kommenden Jahren vor tiefgreifenden Umwälzungen. Der demographische Wandel sowie der technische Fortschritt hinterlassen deutlich ihre Spuren. Der demographische Wandel sowie die Reurbanisierung haben nachhaltige Auswirkungen auf die regionale Einwohnerverteilung in Deutschland. Dies führt im Einzelhandel zu Flächenzuwächsen in den Zuwanderungsgebieten und Flächenschwund in strukturschwachen Regionen.

Revitalisierung der Mall (Presseveröffentlichung retailpartners.ch in der Neuen Züricher Zeitung)

In der Schweiz sind derzeit 174 Shoppingcenter mit Flächen ab 5000 m2 angesiedelt. Mit 29 m2 vermietbarer Fläche pro 100 Einwohner verfügt das Land über eine der höchsten Shoppingcenter­dichten Europas. Dies und der abnehmende Konsum führen dazu, dass der Verdrängungswettbewerb zunehmen wird. Die Markt­ und Wettbewerbssituation setzt vor allem ältere Shoppingcenter unter Druck. Den Wettbewerb gewinnen werden  Center, die zukunfts­- und kundenorientierte Massnahmen zur Revitalisierung ins Auge fassen.

Zum vollständigen Artikel auf nzz.ch

Die schwere Königsdisziplin namens Revitalisierung

Noch immer gibt es hierzulande viele unsanierte Einkaufszentren. Häufig wird Umsatzeinbrüchen und Leerstand zu spät entgegengewirkt, was die Einnahmen einbrechen lässt. Union Investment Real Estate nimmt gerade richtig viel Geld in die Hand. Fast 70 Millionen Euro steckt die Fondsgesellschaft im Verbund der Volks­ und Raiffeisenbanken in die Erweiterung des Shopping­Centers “Les Grands Prés” im belgischen Mons. Seit 2004 gehört das Center zum Portfolio des Offenen Immobilienfonds UniImmo: Europa. Jetzt soll es zukunftsfähig gemacht und dafür um rund 8700 Quadratmeter Verkaufsfläche erweitert werden.

Zum vollständigen Artikel auf Welt.de

Shopping­ Center in Deutschland

Der Anteil der Verkaufsfläche in Einkaufszentren an der Gesamtverkaufsfläche ist in Deutschland mit rund 9% vergleichsweise gering und unterstreicht die große Bedeutung des traditionellen Einzelhandels in 1a­Citylagen. Derzeit gibt es knapp 500 Shopping­Center mit einer Gesamtfläche von 10,7 Mio. m2. Der Bestand ist im europäischen Vergleich relativ jung, was auf die starke Ausweitung dieses Betriebstyps in Ostdeutschland seit 1990 zurückzuführen ist. Während in den 90er Jahren periphere Standorte im Fokus der Neubautätigkeit standen, rückten in den letzten zehn Jahren die Innenstädte wieder mehr in den Vordergrund.

Download des vollständigen Artikel als PDF von dekabank.de

Neuentwicklungen brauchen heute mehr Zeit

In Deutschland, wo die Verkaufsflächenausstattung mit 1,44 qm pro Kopf – Platz 4 hinter Österreich, den Niederlanden und der Schweiz – sehr hoch ist, zeigt der durchschnittliche qm­ Umsatz von 3 470 Euro, dass der Wettbewerbsdruck groß und der Spielraum für Flächenausweitungen eng ist. Laut CBRE sind auch nur 118 600 qm im Bau, obwohl die Center­dichte im europäischen Vergleich unterdurchschnittlich ist. Hierzulande liegt der Schwerpunkt auf der Revitalisierung alter Einkaufszentren. Auch wenn der Bau neuer Center in den nächsten 3 Jahren an Dynamik gewinnt, so stellt CBRE doch fest, das sich die Bedingungen gegenüber der Boomphase 2006/07 verändert haben. Projektentwicklungen benötigen bis zur Fertigstellung mehr Zeit. (Auszug aus “Handelsimmobilienreport Nr.158′′)

Eine hohe Kennziffer kommt nicht von alleine

Im Wettstreit um die Gunst der Konsumenten hat es der örtliche Einzelhandel in einer Mittelstadt bis zu einem gewissen Grad durchaus selbst in der Hand, sich gegen die Wettbewerber aus einer entfernteren Großstadt durchzusetzen. Das gilt vor allem für den Einzelhandel in Mittelstädten, die sich in einem großen ländlichen Umfeld ohne größere Wettbewerber befinden und hier die Funktion des Mittelzentrums übernehmen. Hier ist die Zentralität zum Teil deutlich höher als in den berühmten Shopping­ Metropolen Deutschlands. (Auszug aus „Handelsimmobilien Report 148“)

© 2015 hib GmbH